Tag Archive for 'German'

Learn German – Podcast: Lesson 037: My Daily Phrase German





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Learn German – Podcast: Slow German #010: Die Litfaßsäule



Ich möchte Euch heute von einer Erfindung erzählen, die man hier in Deutschland überall sieht. Mittlerweile gibt es sie auch in anderen Städten auf der ganzen Welt. Ich rede von der Litfaßsäule. Falls Ihr nicht wisst, wovon ich rede – eine Litfaßsäule ist eine hohe Rolle, die mit Plakaten beklebt ist. Ein Foto von einer solchen Säule stelle ich Euch auf meine Internetseite www.slowgerman.com. Vielleicht wusstet Ihr nicht, dass die Litfaßsäule eine deutsche Erfindung ist. Aber sie wurde erfunden von Ernst Litfaß. Er wurde 1816 in Berlin geboren und war von Beruf Drucker. Ihm fiel auf, dass die Berliner überall Plakate anbrachten. Und das war hässlich. Also schlug er vor, Säulen aufzustellen, damit die Bürger einen Platz für ihre Plakate hatten. Jahrelang musste er verhandeln, bis er 1854 die Genehmigung bekam. Kurz darauf wurden die ersten hundert Säulen in Berlin aufgestellt. Darauf waren auch die neuesten Nachrichten der Stadt zu lesen und während des Krieges konnten sich die Bürger hier schnell informieren. Zehn Jahre lang durfte nur Ernst Litfaß diese Säulen aufstellen, deswegen trägt sie heute auch seinen Namen. Heute stehen Litfaßsäulen in jeder deutschen Stadt. Man kann hier Werbung sehen für Konzerte oder Theaterstücke, oft werden ganze Spielpläne abgedruckt oder man wird informiert über die Öffnungszeiten des Zoos oder man erfährt, in welchem Freibad man schwimmen gehen kann. Viele Plakate sind so bunt und interessant, dass man unweigerlich stehen bleibt, um sie zu lesen. Natürlich gibt es in Deutschland auch Plakatwände, aber Litfaßsäulen nehmen viel weniger Platz weg. Ich habe sogar schon kleine Säulen gesehen, die sich drehen oder beleuchtet sind, und es gibt auch Säulen, in deren Innerem Telefone untergebracht sind. Das war das heutige Slow German-Thema. Nun zu Euren Kommentaren: Auf der Internetseite www.slowgerman.com tauchen immer neue Kommentare auf. Guillaume hat mir geschrieben, er ist Franzose und will Deutsch üben. Ornella auch, sie ist Studentin aus Italien. Jorge lernt Deutsch, weil seine Frau Deutsche ist und sein dreijähriges Kind auch Deutsch spricht. Und Steve bereitet sich auf den Besuch eines 15-jährigen Schülers aus Aachen vor, der ihn bald in Amerika besucht. Vor 30 Jahren hat Steve selbst in der Schule Deutsch gelernt und jetzt poliert er es ein wenig auf. Ich freue mich sehr, dass Ihr mich hört! Die meisten Menschen hören mich aus Deutschland, USA oder Großbritannien, aber es gibt auch Hörer aus Mexiko, Marokko, Japan, Schweden oder Ungarn. Mir ist übrigens aufgefallen, dass man im Internet Explorer die Wortbeschreibungen nicht unterstrichen sieht. Ihr könnt aber trotzdem mit der Maus über den Text fahren, dann seht Ihr manche Wörter erklärt! Ich habe auch E-Mails von Euch bekommen. Zum Beispiel ein nettes Lob von Dianne, und Bill aus Arizona ist auch neugierig auf neue Themen. Mir sind einige Themen eingefallen, zum Beispiel würde ich Euch gerne von deutschen Filmen und Büchern, berühmten deutschen Menschen und natürlich auch von Feiertagen erzählen. Guillaume hat mir zudem die Themen Haustiere, Umweltschutz und Gastronomie vorgeschlagen. Danke schön! Und dann hat mir noch Nicholas geschrieben, er ist Englischlehrer in Japan und lernt Deutsch, damit er in ein paar Jahren in Deutschland Tauchunterricht geben kann. Also – schreibt mir eine Mail an podcast@slowgerman.com, entweder in Deutsch oder in Englisch. Sagt mir, wo ihr wohnt und vielleicht fällt Euch auch ein Thema ein, über das ich reden soll. Ich freue mich über Euer Feedback – und ja, wir benutzen viele englische Wörter in Deutschland! Bis zum nächsten Mal, viel Spaß beim Deutsch lernen! Eure Annik Less

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Learn German – Podcast: Lesson 066: My Daily Phrase German





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Learn German – Podcast: Slow German #025: Das Schulsystem



Alle Folgen und mehr Informationen unter www.slowgerman.com Mail an podcast@slowgerman.com Die heutige Folge: Zunächst muss ich sagen, dass es in Deutschland eine Schulpflicht gibt. Jedes Kind muss also eine Schule besuchen. In jedem Bundesland ist die Schulpflicht geregelt. Meistens sind es neun Jahre, die ein Kind in die Schule gehen muss. In Deutschland gibt es ungefähr 36000 öffentliche Schulen und nur 2600 private Schulen. Private Schulen sind solche Schulen, für die die Eltern etwas zahlen müssen. Öffentliche Schulen werden vom Staat oder Bundesland betrieben und sind kostenlos. Mit sechs Jahren kommt ein deutsches Kind in die Schule. Vorher war es meistens im Kindergarten. Die erste Klasse besucht es dann in einer Grundschule. Meistens dauert die Grundschule vier Jahre lang, in einigen Fällen aber auch sechs Jahre lang. Danach müssen die Eltern entscheiden, wie es für das Kind weitergeht. Sind die Noten sehr gut? Oder eher nicht? Die Noten werden in Deutschland von 1 bis 6 vergeben. Eine eins ist die beste Note, eine sechs die schlechteste. Nach der vierten Klasse können Kinder weiter in die Hauptschule gehen. Diese dauert bis zur neunten Klasse und ist die Schulart mit dem niedrigsten Abschluss. Wer auf einer Hauptschule war, macht danach meistens eine Lehre, also einen handwerklichen Beruf, wie Maler, Schreiner oder ähnliches. Man kann aber auch auf die Realschule gehen. Als ich zur Schule ging, war das für Kinder ab der sechsten Klasse möglich. Wer zum Beispiel gemerkt hat, dass die Hauptschule zu leicht ist, der ging auf die Realschule. Hier wird man sehr praktisch auf das Leben vorbereitet, man lernt beispielsweise neben den normalen Fächern wie Mathematik und Deutsch oder Englisch auch mit zehn Fingern auf einer Tastatur zu tippen oder Buchführung. Die Realschule wird mit der „Mittleren Reife“ abgeschlossen und dauert bis zur 10. Klasse. Mit sehr guten oder guten Noten kann man nach der vierten Klasse auch ins Gymnasium gehen. Im Gymnasium lernen die Kinder Fremdsprachen, Chemie, Physik und ähnliche Fächer. Das Gymnasium dauert bis zur 13. Klasse, mittlerweile nur noch bis zur 12. Klasse. Man spezialisiert sich immer mehr auf die eigenen Interessen. Die letzten zwei Jahre auf dem Gymnasium bezeichnet man als Kollegstufe. Hier hat man so genannte Leistungskurse und Grundkurse. Ich hatte zum Beispiel als Leistungskurse Deutsch und Englisch, jeweils 6 Stunden pro Woche. Fächer, die man überhaupt nicht mag, kann man abwählen. Das heißt, man muss sie nicht mehr machen. Das geht aber natürlich nur begrenzt. Ich hatte Glück und konnte Chemie abwählen. In der Kollegstufe schreibt man eine Facharbeit, also eine ungefähr 30 Seiten lange wissenschaftliche Arbeit zu einem bestimmten Thema. Dies soll eine Vorbereitung auf das Studium sein, denn wer das Gymnasium mit dem so genannten Abitur abschließt, darf an einer Universität studieren. Das Abitur machen die deutschen Jugendlichen mit 18 oder 19. Danach müssen die Jungen noch zum Militärdienst, zum Bund, wie wir sagen. Oder sie können Zivildienst leisten, also beispielsweise in einem Altenheim arbeiten oder in einem Kindergarten. Eines von beidem ist Pflicht. Nur wer körperlich Probleme hat, wird von dieser Pflicht befreit. Mit 19 oder 20 fangen die Abiturienten dann an zu studieren. Über das Schulsystem wird in Deutschland viel diskutiert. Kritisiert wird oft, dass die Kinder schon im Alter von zehn Jahren gezwungen werden, sich für Hauptschule, Realschule oder Gymnasium zu entscheiden. Das sei viel zu früh, sagen Experten. Kritisiert wurde auch oft, dass das Gymnasium bis zur 13. Klasse dauert. In Europa ist das zu lang. Daher wird die Zeit nun um ein Jahr verkürzt. Die Kinder gehen übrigens in Deutschland meist nur am Vormittag in die Schule. Sie beginnt gegen acht Uhr morgens und endet um eins. Im Gymnasium kommt manchmal Nachmittagsunterricht dazu, also zwei Stunden Sport oder im höchsten Fall vier Stunden Unterricht. Wenn die Eltern allerdings den ganzen Tag arbeiten müssen gibt es einen Kinderhort, wo die Kinder nach der Schule hingehen können. Dort bekommen sie Essen und sie können ihre Hausaufgaben machen. Less

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Learn German – Podcast: Lesson 031: My Daily Phrase German





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Learn German – Podcast: Lesson 045: My Daily Phrase German





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Learn German – Podcast: Slow German #016: Getränke



Was trinken die Deutschen eigentlich? Darüber habe ich mir für Euch Gedanken gemacht. Der Tag beginnt für die Deutschen entweder mit Kaffee oder mit Tee. Zum Essen am Mittag oder Abend trinken sie gerne Mischgetränke. Ein Modegetränk ist die Apfelschorle. Das ist Apfelsaft gemischt mit Sprudel. Sprudel ist Mineralwasser mit Kohlensäure. Mittlerweile gibt es alle möglichen Fruchtsäfte, gemischt mit Sprudel. Maracujaschorle, Ananas-Schorle, Kirschsaftschorle. Der Vorteil: Schorle hat weniger Kalorien, ist nicht so süß, leichter verträglich und erfrischender als purer Saft. Natürlich trinken die Deutschen auch gerne Cola oder Sprite. Aber auch hier mischen sie gerne: Ein typisches Getränk ist Spezi. Spezi besteht aus Cola, gemischt mit Orangenlimonade. Spezi gibt es fertig gemischt in Flaschen. Komisch, oder? Wenn die Deutschen Alkohol trinken, dann am Liebsten Wein oder Bier. Je nach Region ist das unterschiedlich. Es gibt auch Cocktailbars, das ist klar. Aber wenn wir schon bei Mischgetränken sind, dann erinnere ich Euch an das Radler. Ein Bier gemischt mit Zitronenlimonade. Es gibt viele solche Getränke. Früher hat man in Deutschland hauptsächlich schwarzen Filterkaffee getrunken. Mittlerweile haben sich die italienischen Einflüsse durchgesetzt und die Coffeeshops wie Starbucks sind auch hierher gekommen. Deswegen trinkt man jetzt am Liebsten Espresso, Capuccino oder Latte Macchiato. Latte Macchiato ist ein großes Glas heißer Milch mit Milchschaum, in die man einen Espresso kippt. In Italien trinken das Kinder – bei uns die Erwachsenen. Habt Ihr jetzt Durst bekommen? Dann sage ich: Prost! Less

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Learn German – Podcast: Lesson 075: My Daily Phrase German (repost)





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Learn German – Podcast: Lesson 090: My Daily Phrase German





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Learn German – Podcast: Slow German #013: Stumme Verkäufer



Heute möchte ich Euch etwas über stumme Verkäufer erzählen. Was ein Verkäufer ist, wisst Ihr sicher: Er arbeitet in einem Laden und verkauft Waren. Das kann eine Bäckerei sein oder eine Metzgerei, ein Kiosk oder ein Supermarkt. Was aber ist ein stummer Verkäufer? Ganz einfach: Ein stummer Verkäufer ist ein Kasten aus Metall, der auf vier Füßen steht. In diesem Kasten sind Zeitungen. Aktuelle Tageszeitungen. Oben ist dann noch eine Schlagzeile zu lesen, die neugierig machen soll auf die Zeitung. Diese Kästen nennt man in Deutschland stumme Verkäufer. Ich weiß, dass es Zeitungskästen natürlich auch in anderen Ländern gibt. Aber in Amerika zum Beispiel muss man erst Geld einwerfen, bevor man sie öffnen kann um eine Zeitung zu entnehmen. In München kann man einfach den Deckel anheben und sich eine Zeitung nehmen. Natürlich soll man Geld einwerfen, aber die Kästen sind keine Automaten. Man vertraut auf die Ehrlichkeit der Kunden. Da die Münchner aber genauso unehrlich sind wie alle anderen Menschen, werden hin und wieder Kontrollen gemacht. Das Prinzip ist so ähnlich wie bei der U-Bahn: Während in anderen Städten wie Paris, London oder New York ein Zutritt zur U-Bahn nur mit einem Ticket möglich ist, kann man in München oder Berlin einfach in den Zug einsteigen. Kontrolliert wird nur in Stichproben – auch hier vertraut man auf die Ehrlichkeit der Bürger. Zur Zeitungslandschaft in Deutschland kann man viel sagen, ich möchte Euch aber nur einige Zeitungen vorstellen. Die am meisten verkaufte Zeitung in Deutschland ist die BILD-Zeitung. Sie ist eine Boulevardzeitung, zu erkennen an riesigen Überschriften, nackten Frauen auf dem Cover und Skandal-Geschichten über Prominente. In Städten wie München gibt es zusätzlich noch weitere kleine Boulevardzeitungen wie die Abendzeitung, diese sind aber etwas seriöser. Neben regionalen Zeitungen gibt es auch überregionale Zeitungen. Diese werden nicht nur in einer bestimmten Stadt oder einer bestimmten Region verkauft, sondern in ganz Deutschland. Ein Beispiel ist die Süddeutsche Zeitung oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Übrigens nennen wir Magazine in Deutschland Zeitschriften. Gemeint sind farbig gedruckte Zeitschriften in Heftform. Am bekanntesten ist hier der Spiegel, der einen sehr guten journalistischen Ruf hat und jeden Montag erscheint. Alle diese Zeitungen und Zeitschriften haben übrigens mittlerweile eigene Internetseiten. Schmökert doch ein wenig herum! Den Spiegel gibt es auch auf Englisch zu lesen, falls das für Euch einfacher ist. So, das war mein Thema für heute. Ein Foto von einem stummen Verkäufer stelle ich Euch ins Internet, und zwar auf slowgerman.com und natürlich auch zu Flickr. podcast@slowgerman.com Less

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